Shadow PC

Game-Streaming mal anders

Playstation NOW, Geforce NOW, Project xCloud und demnächst auch Google Stadia – die Konkurrenz im heißumkämpften Streaming-Markt ist groß. Während die genannten Dienste alle einen mehr oder weniger ähnlichen Ansatz verfolgen, versucht Shadow PC eine etwas andere Strategie.

Game-Streaming ist in aller Munde und es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die Technologie ausgereift genug ist, und wir alle ganz selbstverständlich unsere Spiele aus der Cloud beziehen.

Was ist ein Shadow PC?

Aber warum eigentlich nur Spiele streamen? Wäre es nicht toll, wenn wir auch alle möglichen Anwendungen direkt in der Cloud nutzen könnten? Genau das und noch mehr ist mit einem Shadow PC möglich. Die französische Firma Blade stellt in ihrem Rechenzentrum vollständige PCs bereit, die vom heimischen Computer (oder auch vom Smartphone oder Tablet) fernbedient werden können.

Verwechselt das aber bitte nicht mit irgendwelchen Tools zur Remote-Administration, wie beispielsweise Teamviewer. Das wäre in etwa so, als würdet ihr ein altes, rostiges Fahrrad mit einem modernen Sportwagen vergleichen. Fährt beides irgendwie, aber sind doch zwei völlig verschiedene Welten.

Im Grunde empfangt ihr die Bildausgabe des Shadow PCs in Form eines komprimierten Videostreams (H.264, oder alternativ H.265) und jegliche Eingaben werden zum Shadow gesendet. Das funktioniert im Optimalfall tatsächlich so gut, dass wirklich der Eindruck entsteht, direkt vor der Kiste zu sitzen.

Spezifikationen

Um anspruchsvolle Anwendungen und Spiele vernünftig nutzen zu können, braucht ein PC natürlich auch genügend Pferdestärken unter der Haube. Diesbezüglich kann man über das Angebot von Blade nicht viel meckern.

  • CPU: Intel Xeon E5-2678v3@2.5 Ghz (4 virtuelle Cores/ 8 Threads)
  • RAM: 12 GB DDR4
  • Grafik: Nvidia Quadro P5000 (Servervariante der GTX 1080 mit 16GB)
  • Festplatte: 256GB HDD
  • Internetanbindung: 1 Gbit/s
  • Betriebssystem: Windows 10 Home
  • Preis: rund 30€/Monat bei Jahresabo, rund 40€/Monat bei monatlichem Abo

Das kann sich durchaus sehen lassen und ist absolut ausreichend für aktuelle Spiele und auch für Anwendungen wie Photoshop und Premiere.

Die CPU ist grob mit einem Intel Core i5 vergleichbar, auch wenn die Taktfrequenz erstmal recht niedrig anmutet. Reicht locker zum Zocken. Die Grafikkarte ist sehr flott unterwegs: WQHD@60 FPS bei hohen Settings funktioniert damit problemlos.

Die Festplatte ist allerdings ein wenig knapp bemessen. Ich würde mir da wenigstens 512 GB wünschen und bitte eine SSD statt der HDD. Es gibt zwar die Option 1 TB für 3€/Monat hinzuzubuchen, aber im Moment steht die leider nicht zur Verfügung. So bleibt aktuell nichts anderes übrig, als Spiele zu löschen, wenn der Platz eng wird.

Durch die brutal schnelle Internetanbindung des Shadows sind aber selbst sehr große Spiele fix heruntergeladen. Mit bis zu 130 MB/s (ja, Megabyte pro Sekunde!) werden die Daten geschaufelt, und das ist wirklich beeindruckend. Das 53 GB schwere Assassin's Creed Odyssey wurde zum Beispiel in ca. 15 Minuten geladen.

Technische Voraussetzungen

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Shadow läuft auch auf Smartphones und Tablets.

Natürlich wird es die allermeisten von euch brennend interessieren, wie gut Shadow zum Spielen geeignet ist. Damit ich euch möglichst viele Informationen zur Qualität geben kann, habe ich alle verfügbaren Clients getestet. Grundsätzlich könnt ihr Shadow unter Windows, Linux, Mac OS X, Android und iOS nutzen.

Ich verfüge zuhause über eine 200 MBit/s Leitung, was natürlich mehr als ausreichend ist. Damit ich aber auch einen Eindruck bekomme, wie es unter schlechteren Umständen läuft, habe ich Shadow auch bei meiner Tante auf dem Dorf mit einer 16 MBit/s Bambusleitung ausprobiert. Das funktioniert zwar in Full-HD recht ordentlich, aber höhere Auflösungen könnt ihr vergessen. Außerdem sollte wirklich niemand sonst das Internet nutzen, sonst wird der Stream schlicht und ergreifend unbrauchbar.

Ansonsten benötigt ihr natürlich noch ein passendes Endgerät. Das kann ein schwachbrüstiger PC sein, der aber nicht unbedingt älter als 5 Jahre sein sollte. Eine dedizierte Grafikkarte braucht ihr nicht – eine CPU mit integrierter Grafik reicht völlig aus. Solange ihr Videos mit der Kiste gucken könnt, habt ihr die Grundvoraussetzungen erfüllt.

Sogar ein Smartphone oder Tablet eignen sich zum Zocken über Shadow. Es ist dazu allerdings empfehlenswert einen kompatiblen Controller zu verwenden. Ihr solltet ebenfalls beachten, dass eine Stunde spielen in FHD@60FPS etwa 1GB Datenvolumen verbraucht. Wollt ihr WLAN nutzen, dann achtet darauf, dass ihr im 5Ghz-Frequenzbereich angebunden seid.

Bildqualität und Performance

Ich kenne keinen anderen Streaming-Dienst, der solch eine fantastische Bildqualität auf den Schirm zaubert. Sonys Playstation NOW und auch Nvidias Geforce NOW zeigen immer wieder Kompressions-Artefakte und bei schnellen Bewegungen verwischen gerne mal die Texturen. Shadow hingegen zeigt diesbezüglich keinerlei Schwächen. Egal, ob ihr auf dem Desktop unterwegs seid, im Internet surft, Bilder oder Videos bearbeitet oder eben zockt – das Bild ist immer knackscharf.

Ich vergesse zuweilen sogar, dass ich gerade gar nicht an meinem lokalen PC sitze. Mit bis zu 144Hz in FHD (60Hz in 4K) fühlt sich alles sehr natürlich an. Dabei ist allerdings zu beachten, dass euer Monitor mit der gleichen Bildwiederholfrequenz betrieben wird wie der Shadow PC, sonst kommt es zu unschönen Rucklern. Auch Freesync wirkt sich leider störend auf die Performance aus; also unbedingt abschalten!

Input Lags und Latenzen

Viele Gamer reagieren sehr empfindlich auf Input Lags (Gemeint ist damit die Verzögerung zwischen Eingabe und Verarbeitung). Ich für meinen Teil bin da einigermaßen tolerant, vermutlich auch, weil ich nicht mehr die katzenartigen Reflexe eines 20-jährigen habe. Dennoch spüre ich natürlich auch kleine Verzögerungen.

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Auch Multiplayer-Spiele wie Black Ops 4 sind bestens spielbar. Jedenfalls für Normalos wie mich. E-Sportler und hochambitionierte Spieler werden mit dem Shadow aber nicht glücklich.

Es ist aus technischen Gründen auch vollkommen unmöglich, dass die Eingaben genauso schnell auf dem Shadow PC verarbeitet werden, wie auf eurem lokalen Gerät. Das Signal muss schließlich den Weg zum Rechenzentrum zurücklegen und die Antwort in Form der Bildausgabe wieder bei euch angekommen sein. Solange Daten nicht durch ein Wurmloch im gekrümmten Raum übertragen werden, gibt es also naturgemäß eine gewisse Latenz.

Wie stark diese Latenz ausgeprägt ist, hängt aber auch von eurer Internetanbindung ab. Shadow stellt euch ein Überwachungs-Tool zur Verfügung, mit dem ihr Latenzen messen könnt und ich habe damit eine recht konstante Verzögerung von 30ms gemessen. Persönlich komme ich damit sehr gut klar.

Subjektiv merke ich sogar überhaupt gar keine Eingabeverzögerung. Auch nicht in Multiplayer-Spielen. Getestet habe ich Battlefield V, Call of Duty: Black Ops 4, Apex Legends und Overwatch. Objektiv betrachtet war meine spielerische Performance in keinem der Spiele schlechter als sonst. Ok, ich spiele natürlich nicht auf professionellem Niveau, aber meine durchschnittlichen Skills werden durch die minimale, zusätzliche Latenz nicht beeinträchtigt.

Noch mehr Spiele

Selbstverständlich habe ich während meiner 30-tägigen Testphase noch sehr viel mehr Spiele getestet. 30 Stunden Anno 1800, 10 Stunden The Division 2, 5 Stunden Shadow of the Tomb Raider, 2 Stunden Far Cry: New Dawn und viele weitere Stunden verteilt auf diverse andere Spiele. Während des gesamten Testzeitraums kam es dabei 3 mal zu Abstürzen, beziehungsweise Stream-Abbrüchen. Das ist durchaus im tolerierbaren Rahmen.

In keinem der getesteten Spiele kam es ansonsten zu nennenswerten Problemen. Klar, der Shadow PC ist ja auch ein echter PC, und dementsprechend laufen auch alle Spiele genauso gut oder schlecht, wie auf einem lokalen Rechner. Natürlich immer vorausgesetzt, dass die Rahmenbedingungen stimmen, aber dazu später mehr.

Anwendungen

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Photoshop auf dem Shadow PC und dahinter Photoshop auf dem Mac. Macht keinen Sinn, aber ist schon irgendwie cool :D

So ein PC ist zwar eine verdammt gute Spielemaschine und wenn es nur darum ginge, wäre eine Konsole vielleicht die bessere Wahl. Ich nutze meinen (lokalen) PC für diverse Dinge und Windows 10 ist mein System der Wahl, wenn es um Bildbearbeitung und Videoschnitt geht. Das liegt in der Natur der Sache, es gibt ja leider keine richtig gute Software für diese Aufgaben unter Linux.

Die Installation von Adobe Photoshop und Premiere auf dem Shadow PC verlief erwartet reibungslos. Der Start der Software dauerte ein klein wenig länger, als ich es von meinem lokalen PC gewohnt bin, aber das liegt größtenteils daran, dass die Software nicht auf einer pfeilschnellen NVMe SSD installiert ist.

Bildbearbeitung, das Erstellen von Thumbnails und Titelbildern für meinen Blog gehen dann aber gewohnt flüssig von der Hand. Subjektiv kann ich mit Photoshop auf dem Shadow genauso gut arbeiten wie lokal. Dazu trägt neben der recht potenten Hardware auch die gute Qualität des Videostreams bei.

Auch Premiere schlägt sich erstaunlich gut. Schneiden und Rendern kurzer Testvideos geht dank der 4 virtuellen CPU Kerne/8 Threads und der schnellen Grafikkarte hervorragend. Natürlich ist auch hier mein lokaler PC überlegen, aber wenn ihr einen eher schwachen Rechner habt, der nicht genügend Power für Videobearbeitung bietet, kann ich den Shadow PC definitiv empfehlen.

Auch andere Anwendungen funktionieren wie erwartet. Egal, ob ihr durch die Weiten des Internets surfen, Texte schreiben, oder Tabellen kalkulieren wollt – das alles geht vollkommen problemlos und ist angenehm performant.

Streaming & Recording

Falls ihr gerne eure Spiele-Sessions streamt, könnte sich die Anschaffung eines Shadow PCs ebenfalls lohnen. Da ihr dann praktisch zwei PCs zur Verfügung habt, könnt ihr einfach auf dem Shadow spielen und euren heimischen PC als Streaming-Rechner nutzen. Das ist insofern richtig super, als dass ihr auf diese Weise keine Leistungsverluste beim Zocken hinnehmen müsst.

Richtig gut funktioniert das mit zwei Monitoren. Nutzt ihr beispielsweise OBS, könnt ihr das Signal eures Gaming-Monitors abgreifen und übertragen. Oder das Video speichern, um es später nachzubearbeiten.

Theoretisch könntet ihr auch direkt vom Shadow aus streamen/aufnehmen, aber das macht nur bedingt Sinn. Wenn ihr schon zwei PCs zur Verfügung habt, können sie sich die Arbeit auch teilen.

Anbindungsprobleme

Spielen, Arbeiten, Surfen und Streamen funktionieren also grundsätzlich sehr gut, vorausgesetzt ihr habt eine sehr gute Internetanbindung. Je schneller, desto besser. Aber nicht nur die reine Geschwindigkeit ist ausschlaggebend. Solltet ihr aus irgendwelchen Gründen mehr als 30ms Latenz zum Rechenzentrum haben, müsst ihr Abstriche machen. Bei über 100ms würde ich sogar davon abraten Shadow zu nutzen.

Ein weiteres Problem stellt DS Lite dar. Dabei handelt es sich um eine Internetanbindung, die IPv4 durch IPv6 tunnelt und das kann zu Problemen führen. In diesem Fall müsst ihr euren Anbieter fragen, ob er den Anschluss auf Dual Stack (ohne Lite) umstellen kann. Das kostet entweder etwas mehr, oder manche Anbieter weigern sich sogar komplett die Umstellung durchzuführen. Seid ihr Kunde bei Vodafone/Kabel Deutschland kann euch aber kostenfrei im Shadow-Discord geholfen werden.

Gelegentlicher Schluckauf

Manchmal wird beim Start eures Shadows keine Grafikkarte zugewiesen und infolgedessen erhaltet ihr ein matschiges Bild von eurem Desktop in einer Auflösung von 800x600 Pixel. Oder der Shadow wird hochgefahren und ihr bekommt gar kein Bild zu sehen. In beiden Fällen hilft es aber die Repair-Funktion zu nutzen, d.h. die Kiste wird komplett runtergefahren, ihr wartet 15 Minuten und versucht es dann noch einmal. In 99% aller Fälle hat das bei mir (und auch bei anderen) sehr gut funktioniert.

Auch kommt es gelegentlich zu Paketverlusten, was natürlich das Spielerlebnis trübt. Ich habe keine Ahnung, warum das zuweilen passiert, aber in aller Regel kommt das nicht häufig vor.

"Sind sie noch da? Ihr Shadow wird in 15 Sekunden heruntergefahren."

Diese "lustige" Meldung bekam ich genau einmal. Ich habe bestätigt (Ja, ich bin noch da) und ein paar Minuten später kam sie wieder. Nach erneutem Bestätigen, dass ich noch da bin, ist das Ding trotzdem einfach heruntergefahren. Das ist ein bekannter Bug, der aber Gottseidank nicht häufig vorkommt.

Linux-Probleme

Ich nutze Shadow hauptsächlich unter Linux, damit ich meine Windows-Partition weniger häufig nutzen muss. Der Linux-Client ist allerdings noch in der Beta-Phase und deshalb war es gar nicht mal so einfach, ihn vernünftig zum Laufen zu bringen. Ich musste diverse Pakete zusätzlich installieren, eine Config-Datei bearbeiten und noch ein paar kleinere Tweaks am System vornehmen, bevor alles funktionierte, wie es sollte.

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Der Shadow PC in einem Fensterchen auf meinem Macbook Pro. Im Hintergrund läuft noch Photoshop. Alles kein Problem :)

Zum Glück gibt es aber im Shadow-Discord ein paar Leute, die mir bei diesen Dingen geholfen haben. Ich wäre selbst wohl eher nicht darauf gekommen, dass ich eine Library namens libsndio-61-compat zusätzlich installieren muss.

Unter Mac OSX (10.14 Mojave) und Windows hatte ich jedoch keinerlei Probleme. Client installiert, eingeloggt, Stream gestartet – läuft.

Hilfsbereite Community

Im Rahmen meiner ausgedehnten Testphase hatte ich diverse Probleme. Nichts, was mir den Spaß total verdorben hätte, aber ohne die hervorragende Unterstützung der Shadow-Community auf dem offiziellen Discord-Server, würde mein Fazit weniger positiv ausfallen. Deshalb möchte ich an dieser Stelle die Community besonders würdigen.

Insbesondere Alex^^ beschäftigt sich sehr intensiv mit Shadow unter Linux. Ohne ihn hätte ich nicht die leiseste Ahnung gehabt, was ich so alles machen muss, damit der Client ordentlich läuft. Er ist wirklich sehr hilfsbereit und unterstützt verzweifelte User geduldig und kompetent.

Falls ihr Probleme mit DS Lite habt und Kunde bei Vodafone/Kabel Deutschland seid, schreibt ihr einfach Golner [VF Kabeltechfuzzi] an. Da wird euch geholfen ;)

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Der offizielle Discord-Server ist die erste Anlaufstelle, wenn ihr Probleme habt. Der Community-Support ist einfach unglaublich gut!

Ansonsten finden sich noch viele andere User im offiziellen Discord, die sehr freundlich und hilfsbereit sind. In den allermeisten Fällen können so die Problemchen gelöst werden.

Individuelle Erfahrungen

Mal abgesehen von den genannten (kleineren) Schwierigkeiten, läuft Shadow bei mir sehr gut. Wie das bei euch aussieht, steht jedoch auf einem anderen Blatt. Im Rahmen meiner Recherche habe ich deshalb auch ein paar andere User zu ihren Erfahrungen befragt. Freundlicherweise haben sie eingewilligt, dass ich sie hier nennen darf. Hier ein paar Statements der User:

"[Fortnite] läuft wie heißes Messer – Butter. Is mir aber zu schnel, bin zu alt für sowas :D" (DrLongknife)

"Des weiteren nutze ich Shadow auf meinen Android Pads, frag mich nicht wie - aber es läuft alles smooth, davon bin ich mehr als begeistert" (DrLongknife)

"Der Wandel vom lokalen OS zur Cloud wird für die Mehrheit noch lange andauern..." (Rocknrolla)

"möchte meinen Senf jetzt auch mal dazu geben, habe shadow mal während der Arbeit im rz in Nürnberg getestet hatte da test weise eine Glasfaser Leitung mit 10gb und was soll ich sagen wenn man sowas hat ist das spiele vergnügen wirklich genial" (Avocato)

"Bei 500k kann meine Freundin auch Netflix in 4k nutzen und dennoch läuft Shadow auf 4k (ältere Spiele) top. 2019er Spiele auf 4k mit shadow kann man knicken aus meiner Sicht, zu ruckekig " (Rocknrolla)

"Schau dir mal die CPU genauer an, Benchmarks etc das ist nämlich das Problem" (Rocknrolla)

Insgesamt also relativ wenig Kritik. Das liegt auch daran, weil in den vergangenen Monaten offenbar viele Bugs beseitigt wurden.

Fazit

Der Shadow PC funktioniert grundsätzlich ziemlich gut. Die Technologie ist aber relativ neu und noch nicht zur Gänze ausgereift. Wenn ihr euch darauf einlasst, seid ihr ein Stück weit Beta-Tester. Möglicherweise läuft bei euch alles ohne große Probleme und in dem Fall ist der Shadow PC eine ernsthafte Alternative zu einem Gaming-PC.

Aktuell bekommt ihr für ~360€/Jahr einen Shadow, der ungefähr einem PC in der 1000€ Preisklasse entspricht. Wenn Blade sein Versprechen hält und regelmäßig die Hardware upgradet, ist das ein sehr guter Deal.

Ihr könnt auch erstmal einen Probemonat buchen, ohne euch auf ein längerfristiges Abo festzulegen. Das kostet ~30€ und dann habt ihr 30 Tage Zeit ausführlich alles auszuprobieren. Übrigens, wenn ihr meinen Freundescode benutzt, bekommt ihr den Probemonat 10€ günstiger (und ich bekomme auch nen kleinen Rabatt):

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Meine persönlichen Erfahrungen während des Testzeitraums waren jedenfalls insgesamt sehr positiv und so habe ich mich dazu entschlossen, den Shadow PC zu "behalten". Ich habe sogar eine Shadow Ghost vorbestellt, die irgendwann im August 2019 lieferbar sein sollte. Dabei handelt es sich übrigens um eine kleine Kiste, die an den Fernseher angeschlossen werden kann und als Client funktioniert. Quasi eine "Streaming-Konsole", wenn ihr so wollt. Wenn es soweit ist, teile ich euch meine Erfahrungen damit natürlich mit.

Wie findet ihr das Shadow-Konzept? Wäre das was für euch, oder bevorzugt ihr Lösungen wie Google Stadia, oder GeForce NOW? Und wie steht ihr zum Game-Streaming allgemein? Eure Kommentare sind wie immer gerne gelesen.

Über den Author: Timo "Dukuu" Schweda
Dukuu liebt Videospiele und schreibt auch gerne darüber. Auch hängt er gerne mal die krumme Nase in die Kamera und labert dummes Zeug über Videospiele. In seiner Freizeit sollte er lieber mal mehr Sport machen und weniger zocken, damit die fette Wampe ein wenig kleiner wird. Wobei... wen interessiert's?

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