Review: Ōkami HD

Eine japanische Legende kommt auf die Switch

Ōkami HD ist endlich seit dem 9. August für die Nintendo Switch verfügbar. Für andere Plattformen gibt es die HD Neuauflage schon länger, aber nur mit der Switch könnt ihr die magischen Pinselstriche, die der Wolfsgöttin Amaterasu ihre Kräfte verleihen, direkt auf den Bildschirm zeichnen. Und das macht Okami auch nach zwölf Jahren zu einem faszinierenden Adventure. 

Gameplay

In Ōkami HD auf der Nintendo Switch hat der Spieler zwei Möglichkeiten, die magischen Pinselstriche der Wolfsgöttin Amaterasu zu machen: Einmal über den Touchscreen, den man nur im Handheld-Modus verwenden kann, oder über die Bewegungssteuerung der Joy-Cons, die man wie einen Pinsel in der Luft halten muss um zu malen. Gerade die zweite Variante, die Bewegungssteuerung mit den Joy-Cons, funktioniert bei Okami HD auf der Nintendo Switch erstaunlich gut. Es macht riesigen Spaß damit vor dem TV herumzuwerkeln. Capcom hat sich gerade über das Gamplay sehr viele Gedanken gemacht und hervorragend auf die Switch umgesetzt. 

Story

Die Geschichte von Ōkami trägt sich im Lande Nippon (Japan) zu, in einer nicht weiter umrissenen Zeit in der klassischen Epoche Japans. Die Sonnengöttin Amaterasu muss das Land von dem Dämon Orochi befreien. Amaterasu ist die Wiedergeburt von Shiranui, die Orochi, den Lindwurm (im Spiel und der Legende), schon einmal besiegt hatte. Nach dem großen Kampf wurde die Kraft Orochis durch ein Schwert versiegelt. Shiranui wurde bei der Schlacht von dem großen Helden Nagi unterstützt. Am Ende starb die Wölfin jedoch, und als Nagi den Bewohnern des Dorfes ihren Leichnam brachte und ihnen erzählte, was Shiranui für sie tat, setzten sie der weißen Wölfin ein Denkmal. Nach 100 Jahren wurde das Schwert, das die große Kraft des Lindwurms versiegelte, von einer Person entwendet und Orochi kehrte zurück. Von der großen Kraft geschwächt kam Sakuya, die Beschützerin Nippons, zu der Statue von Shiranui. Sie gab dem Denkmal das göttliche Instrument: Die heilige Vergeltung. Somit erwachte Ōkami Amaterasu aus der Statue. Sakuya erklärt ihr die Situation und bittet sie um Hilfe. 

Grafik

Ōkami ist komplett im Cel-Shading-Look gehalten, was man dem Spiel auch ansieht. Dabei ist der Cel-Shading-Look auffälliger als bei Zelda Breath Of The Wild, da man doch hier das Pinsel Item sehr ausgiebig nutzt und dies auch der Welt seinen besonderen Touch verleiht. 

Ōkami HD hat zwar HD als Nameszusatz, jedoch merkt man davon auf der Nintendo Switch eigentlich nichts. Das Spiel läuft auf der Switch sowohl im Handheld-Modus, als auch im TV-Modus, mit 720p und das ist laut HD Norm kein HD, da man erst bei 1080p von HD reden darf und die schafft Ōkami HD auch im TV-Modus leider nicht. Aber dies tut dem Spiel keinen Abbruch, es bleibt ein wunderschönes Spiel für die Nintendo Switch. 

Fazit: Okami HD (Switch)
100/100
100/100

Okami HD für die Nintendo Switch hat mich sofort wieder in seinen Bann gezogen, obwohl ich schon Okami auf der Wii durchgespielt habe. Da merkt man das Okami ein super Spiel ist, das besonders im TV-Modus dank der Bewegungssteuerung der Joy-Cons irre viel Spaß macht. Ich kann jedem Okami HD für die Nintendo Switch nur weiterempfehlen.

Kommentare

Dukuu
100 Punkte. Bämms! Jetzt muss ich das Spiel doch kaufen :) Danke für die Review, Haby!
Haby
@Dukuu: Wie du hast dir dises Meisterwerk noch nicht gekauft ? / Ich hab´s schon komplett durchgezockt und du überlegst noch ob du es kaufen sollst ! Jetzt aber schnell. :)) :))
ABC
Ich bin etwas neugierig geworden. Mal gucken, ob es war für mich ist...
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